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Büro- und Bildschirmarbeiten
Büro:
Zu trockene Luft macht krank
Zu trockene Luft am Arbeitsplatz wird von 80% der Bürobeschäftigten
als störend empfunden. Aber nicht nur das subjektive
Wohlfühlen im Büro wird von der Luftfeuchtigkeit
beeinflusst. Viel weit reichender ist der negative Einfluss
zu geringer Luftfeuchte auf den Menschen. Welchen Einfluss
hat die Luftfeuchte auf die Gesundheit am Arbeitsplatz und
wo liegen Verbesserungsmöglichkeiten?
Lampen
– welche ist die richtige?
Wer eine Lampe kauft, achtet in erster Linie auf die Leistungsangabe,
die Sockelgröße und die Form der Lampe. Auf der
Packung stehen aber noch einige Angaben, die viel mehr über
die Lampe aussagen. Mit einigen Grundkenntnissen kann man
schnell beurteilen, für welche Sehaufgabe die Lampe geeignet
ist.
Der
Bürostuhl – richtig eingestellt?
Viele von uns verbringen täglich mehrere Stunden am Schreibtisch
oder besser gesagt auf dem Bürostuhl. Dies kann auf Dauer
zu Rückenschmerzen führen oder vorhandene Rückenprobleme
verschlimmern. Denn: Bürostühle sind häufig
falsch eingestellt. Richtig eingestellt, ermöglicht ein
Bürostuhl unter anderem das „dynamische Sitzen“;
das verringert die Belastung für Wirbelsäule und
Bandscheiben. Es lohnt sich also, die Einstellung des Bürostuhls
zu prüfen.
Büroräume:
Flächen optimal nutzen
Büroräume gibt es in jedem Unternehmen.
Dort, wo früher vorwiegend verwaltende und organisatorische
Aufgaben bearbeitet wurden, müssen heute vielfach komplexere,
kreative Arbeiten erledigt werden. Die Bildschirmarbeitsplätze,
die nicht mehr wegzudenken sind, sind zunehmend Drehscheibe
einer komplexen Kommunikation per Telefon, Fax und E-Mail.
Und weil die Kommunikation schneller wurde, erwarten viele,
dass die Arbeit insgesamt schneller erledigt wird. Der Büroraum
muss mehr denn je an die Arbeitsabläufe optimal angepasst
sein.
Stehpulte:
Bewegung im Büro
Jeder weiß: Bewegung fördert die Gesundheit. Die
tägliche Arbeit am Bildschirm führt häufig
zu Bewegungsmangel, auch wenn der Bürodrehstuhl mit einer
Synchronmechanik ausgestattet ist, die das so genannte dynamische
Sitzen ermöglicht. Bewegungsarmut und Zwangshaltungen
sind Risikofaktoren für Muskel- und Skeletterkrankungen.
Büro-Arbeitsplatz
Abgesehen von einer Mindestarbeitsfläche von 1,5
m² und ausreichendem Bewegungsraum muss der moderne Büroarbeitsplatz
bildschirmtauglich sein. Die daraus resultierenden Anforderungen
an den Arbeitstisch und den Stuhl werden von den meisten
Herstellern erfüllt. So muss beispielsweise der Arbeitstisch
mindestens 160 cm breit und 80 cm, besser 100 cm, tief sein.
Die Höhe des Tisches sollte variabel sein oder 72 cm
betragen. Der Stuhl soll individuell einstellbar sein und
dynamisches Sitzen ermöglichen.
Bei der Anordnung des Mobiliars sind die Lichtverhältnisse
zu beachten, insbesondere Blendungen, Reflexionen und Spiegelungen
durch Fenster oder Lampen.
Die Beleuchtungsstärke am Arbeitsplatz muss mindestens
500 Lux betragen.
Bei der Aufstellung von Bildschirm und Tastatur sind insbesondere
der Sehabstand und der Blickwinkel zu beachten. Bei den weit
verbreiteten 17 Zoll Bildschirmen beträgt der Sehabstand
ca. 60 cm, der Blick sollte immer leicht nach unten geneigt
sein.
Büroformen
Neue Arbeitsabläufe erfordern neue Büroformen. In
Verwaltungs- und Verkaufsbüros oder auch büroähnlichen
Arbeitsbereichen in der elektronischen Medienherstellung haben
sich die Arbeitsbedingungen in den vergangenen Jahren grundlegend
geändert. Oft haben sich aber die Büroformen der
neuen Arbeitssituation nicht angepasst.
Das sollte man überdenken und die Chancen nutzen. Denn
Büroformen, die auf die aktuellen Arbeitsabläufe
zugeschnitten sind und die die Mitarbeiter bei ihrer Tätigkeit
unterstützen, sind ein Gewinn für jedes Unternehmen.
Auch wenn mancher Mitarbeiter und Vorgesetzte möglichst
»alles beim Alten« lassen möchte, darf das
kein Grund sein, sich nicht mit den neuen Ideen auseinanderzusetzen.
Eine sinnvolle Vorgehensweise könnte sein, sich neuen
Erkenntnissen zu öffnen und behutsam Veränderungen
vorzunehmen.
Neubauten
Ergonomische Planung erspart Enttäuschungen
Kopierer
und Drucker im Büro
In jüngster Zeit zogen Pressemeldungen zu möglichen
Krebsgefahren durch Toner die Aufmerksamkeit auf sich. Wie
ist der heutige Wissensstand und worauf kann jeder Anwender
bei Kauf und Nutzung achten?
Schriftgröße
Wie klein können bzw. dürfen Schriftzeichen sein,
um sie auf dem Bildschirm ohne Schwierigkeiten lesen und Texte
bearbeiten zu können? Das Ziel: Zeichen müssen in
einer sehr kurzen Zeit erkenn- und erfassbar sein, um flüssig
gelesen werden zu können. Ist dies nicht der Fall, kommt
es zu zwei Problemen.
Flachbildschirme
- ein Beitrag zur Arbeitsplatzergonomie
Flachbildschirme bieten jede Menge Vorteile. Aufgrund ihrer
geringen Tiefe kann man sie auch dann im notwendigen Sehabstand
von mindestens 50 cm aufstellen, wenn nur ein Arbeitstisch
mit einer Tiefe von 80 cm zur Verfügung steht. Ihr Design
ist darauf ausgerichtet, dass sie direkt auf dem Arbeitstisch
aufgestellt werden. Eine häufig anzutreffende "ergono-mische
Sünde" beim Arbeiten mit herkömmlichen Bildschirmen
mit Kathodenstrahlröhre ist die zu hohe Aufstellung,
meist auf dem Rechner. Dies verlangt eine Kopfhaltung, die
nicht der natürlichen - schräg nach unten - entspricht.
Die Konsequenz ist eine statische Belastung der Halswirbelsäule.
Die Berufsgenossenschaft hat auf dieses Problem schon häufig
aufmerksam gemacht.
Sonnenschutz
und Verschattung für Medienbüros
Sonnenlicht hat großen Einfluss auf unser Wohlbefinden.
In den Sommermonaten kann zu viel Sonnenlicht aber auch zu
unangenehm hohen Raumtemperaturen führen. Darüber
hinaus kann - unabhängig von der Jahreszeit - Tageslicht
auch bei der Arbeit am Bildschirm störend sein.
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